Einmal Cataclysm mit scharfer Soße bitte

von Hannes am 28/11/2010

Dies ist der zweite Teil der Reihe zu “World of Warcraft: Cataclysm”, die anderen Teile finden sich hier:
Teil 1, Teil 3

Seit Mittwoch hat sich die World of Warcraft durch einen großen Patch massiv geändert. Da spiele ich diese Spiel nun seit fast 6 Jahren und ich bin ehrlich überrascht von den Neuerungen.
Es ist ein bisschen wie wenn man nach Jahren den Dönerladen wechselt. Im Grunde weis man wie Döner schmeckt aber irgendwie schmeckt es diesmal doch etwas anders, man ist sich nur noch nicht sicher ob besser oder schlechter.

Aber was ist denn nun das neue an diesem Döner? Um das herauszufinden hab ich einen neuen Charakter erstellt, actionreich, neu und heroisch musste er sein, die logischste Wahl fiel auf einen Gnompriester.

Gnompriester

Beginnen wir mit dem neuen Startgebiet für Gnome, eine Hauptstadt hatte man uns versprochen… das was rauskam gleicht eher einem Militärlager voller langweiliger 0815-Aufgaben. Töte 10 davon, sammle 5 hiervon. Langweilig, gäbe es da nicht zwei Gegnerarten die wirklich lustig wären, vor allem in Kombination. Dieses Startgebiet bereitet einen angehenden Gnom perfekt auf das Leben in der Welt der Kriegskunst vor, er wird herumgeschubst und mit Zeugs beworfen. Im Startgebiet gibt es eine Höhle die ist voller Troggs, die sehen den Norwegertrollen etwas ähnlich, eine Sorte schubst den Spieler dauernd durch die Gegend, mit Vorliebe in weitere Schubser rein und die andere Sorte bewirft einen mit kleinen Pilzen die in etwa so schmerzhaft sind wie Wattebäusche und in Zeitlupe angeflogen kommen. An und für sich sind beide Viecher eher langweilig, in Kombination aber sehr lustig da man sich die meiste Zeit im freien Fall fortbewegt, gefolgt von hunderten kleinen Pilzen.
Das war leider aber auch das einzig spannende an der neuen Hauptstadt der Gnome.

Hat man diese erste Enttäuschung überwunden gelangt man in alte Gebiete die man seit 5 Jahren kennt, die sich aber geringfügig geändert haben, man findet eine gute Mischung aus altbekannten und neuen Aufgaben vor die das angestaubte Terrain durchaus aufpolieren, zudem gibt es alle fünf Meter einen Flugpunkt damit man sich in der Botanik nicht sinnlos die Füße platt latscht. Das Spielgefühl ist dadurch viel flüssiger als früher und man vermisst es nicht mal das man kein Reittier hat, man braucht es gar nicht.

Zum Abschluss noch ein Bild von einem kleinen Minispiel, das dürfte den meisten bekannt sein.

Und das letzte kommt zu letzt, eine Ankündigung:
Übernächste Woche Dienstag erscheint dann das richtige Addon mit neuen Gebieten und allem drum herum. Ob ihr wollt oder nicht werde ich die erste Woche über jeden Tag von irgendwas lustigem berichten was ich beim spielen erlebt habe, denn ich habe Urlaub und viel Zeit.

World of Warcraft (© by Blizzard)
Die verwendeten Screenshots entstammen natürlich ebenfallsWorld of Warcraft (© by Blizzard)

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Es gibt 3 Kommentare zu diesem Artikel:

  1. 30/11/2010Pascal says:

    Sag mir bitte, dass du den Urlaub NICHT wegen Cataclysm genommen hast. Mir sind Leute suspekt, die ihren Urlaub nach Videospielen planen.

    Andersherum gesehen sollten mir wohl auch Leute suspekt sein, die ihren Urlaub nach den Plänen von Schifffahrtslinien planen, von daher geht das irgendwie schon klar.

    Hmm.

    Lasst mich.

  2. 30/11/2010Hannes says:

    Nein natürlich nicht, aber da ich dieses Jahr an den Feiertagen mit arbeiten dran bin, musste ich halt vorher noch etwas Resturlaub rumbringen. Da bot sich diese Woche irgendwie an.

  3. 2/12/2010Actionbude − Servicezeit says:

    [...] Reihe zu “World of Warcraft: Cataclysm”, die anderen Teile finden sich hier: Teil 1, Teil 2, Teil [...]

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