Kunstkritik

15/02/2012

Dear Esther ist wunderschön.
Es ist ein Gemälde von Caspar David Friederich. Ein Strandspaziergang, bei dem man das Salz in der Luft beinahe schmecken kann. Eine Verkörperung der Romantik, mit all ihrem Kitsch, ihrer Magie, ihrer Schwere und Schönheit. Schlegel hätte Dear Esther geliebt! Ich liebe Dear Esther!

Die Bilder mit ihren sanft verschwimmenden Reflexionen und den unspezifischen Klavierklängen im Hintergrund werden mich so schnell nicht mehr loslassen. Einfach Atemberaubend.

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Die einsame Inselgruppe

4/05/2010

riv-n

Was heute der Begriff “Web 2.0″ ist, war in den frühen Neunzigern “Multimedia”. Ausgehend von einer eher un-spannenden Technologieevolution (Pentium-Prozessoren, CD-Rom…) wurde der Begriff in den Massenmedien schnell zu einer Projektionsfläche für die revolutionären Erwartungen an Computer- und Unterhaltungstechnik. Myst war diese Revolution, oder verkaufte sich mit 9 Millionen Exemplaren zumindest als solche. Echte Töne, beinahe fotorealistische Computerbilder, eine auf die Maus fixierte Steuerung und Datenmengen, die man damals nur auf CD-Rom ausliefern konnte.
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